Endlich naht die Karnevalszeit – am 11.11. verwandelt sich Köln wieder einmal in die wohl bunteste Stadt ganz Deutschlands. Von morgens bis spät in die Nacht könnt ihr so gut wie überall den Karnevalsauftakt feiern. Wir haben euch die besten Partys der Stadt aufgelistet. Aber auch die Organisation muss am Elften im Elften stimmen, damit wir unbesorgt feiern können. Die Stadt hat dazu einige Einschränkungen für den Karneval getroffen.
So fahren die Bahnen der KVB an Karneval

Während uns der große Umbau am Kölner Hauptbahnhof ab dem 14. November bereits einige – zu viele – Einschränkungen bringt, gibt es auch am 11.11. Änderungen. Zum Sessionsauftakt fahren die Bahnen der KVB anders.
- Linie 5: Die größten Einschränkungen gibt es am Heumarkt und am Alter Markt. Die Haltestelle „Rathaus“ wird ab 7 Uhr nicht mehr angefahren, die Bahnen fahren stattdessen ohne Zwischenhalt.
- Wegen der Sperrung der Zülpicher Straße wird die Linie 9 bis etwa 6 Uhr des Folgetages in beiden Fahrtrichtungen über die Aachener Straße und die Gürtelstrecke
umgeleitet. - Die Bahnen der Linien 12 und 15 halten von etwa 9 Uhr bis zum Betriebsschluss nicht an der Haltestelle „Zülpicher Platz“
- Die Bahnen der Linien 16 und 17 fahren nach 10 Uhr bis zum Betriebsschluss bis zur Haltestelle „Ubierring“ und zurück
- Ab 8.30 Uhr fahren die Bahnen der Linie 18 bis zum Betriebsschluss zwischen den Haltestellen „Barbarossaplatz“ und „Weißhausstraße“ getrennt. Zwischen den Haltestellen „Weißhausstraße“ und „Ulrepforte“ wird ein Buspendelverkehr eingerichtet.
- Für Bahnen der Linien 16 und 18 wird an der Haltestelle „Barbarossaplatz“ ein zusätzlicher Bahnsteig aufgebaut.
Diese Straßen werden gesperrt

Die Zülpicher Straße ist ein Partymagnet am 11.11. So gibt es hier auch einige Einschränkungen für den Karneval: Der Zugang ist lediglich an zwei Stellen möglich: an der Uni-Mensa und an der Roonstraße/Ecke Beethovenstraße. Wichtig zu wissen ist: beide Zugänge sind nur geöffnet, solange die Zülpicher Straße nicht überfüllt ist. Ansonsten werdet ihr zur Uni-Wiese geleitet. Von der Roonstraße aus kommt ihr über die Lindenstraße und Bachemer Straße in Richtung Uni-Wiese.
Für Anwohner:innen, Gewerbetreibende und deren Mitarbeiter:innen sind spezielle Zugänge vorgesehen. Das gilt genauso für Gäste geschlossener Gesellschaften in den Kneipen und Bars, wenn sie ihre Eintrittskarte vorlegen. Falls ihr eine private Party an der Zülpicher Straße schmeisst, solltet ihr eure Gäste an einer der Einlassstellen abholen – ihr müsst euren Personalausweis vorlegen, um zu zeigen, dass ihr wirklich dort wohnt.
Da am Alten Markt und Heumarkt die offizielle Sessionseröffnung stattfindet, wird auch die Deutzer Brücke stadteinwärts sowie die Augustinerstraße und die Markmannsgasse ab 6 Uhr bis 22 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Zu Fuß kommt ihr aber über die Hohenzollernbrücke in die Altstadt.
Sperrung weiterer Straßen und Straßenabschnitte:
- Am Hof zwischen Kurt-Hackenberg-Platz und Unter Goldschmied
- Am Domhof aus Richtung Trankgasse
- Bechergasse in Richtung Alter Markt
- Unter Goldschmied zwischen Kleine Budengasse und Am Hof
- Kleine Budengasse
- Obenmarspforten zwischen Quatermarkt und Martinstraße
- Große Sandkaul aus Richtung Cäcilienstraße
- Quatermarkt aus Richtung Gürzenichstraße.
Glasverbot zum Karnevalsauftakt

Zu den weiteren Einschränkungen für den Karneval gehört das Glasverbot. An der Zülpicher Straße dürft ihr Essen und Getränke mitbringen, allerdings sind Glasflaschen und Gläser verboten. Dieses Glasverbot an Karneval gilt in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und im Severinsviertel. PET-Flaschen, Plastikbecher und auch Bierdosen dürft ihr allerdings nutzen.
Das Verbot gilt vom 11. November (ab 8 Uhr) bis zum 12. November (8 Uhr). Auch Büdchen und Imbisse in der Sperrzone dürfen keine Getränke in Gläsern verkaufen. Vor dem Betreten der glasfreien Zonen könnt ihr alles, was aus Glas besteht, noch in Mülleimern entsorgen. Das Glasverbot wird übrigens von Polizei und Ordnungsamt kontrolliert. Und nicht nur zu eurer eigenen Sicherheit lohnt es sich, sich daran zu halten, sondern auf für eure Geldbörse: Wer Glas in die Sperrzonen hineinbringt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 60 Euro.